Abtreibung? Soll ich wirklich abtreiben?

Die Abtreibungspille RU 486

Etienne-Emile Baulieu entwickelte schon in den 80ger Jahren das Antiprogesteron RU 486, die sogenannte Abtreibungspille und brachte es durch das Tochterunternehmen der Hoechst AG, Roussel Uclaf, in Frankreich, in GB und Österreich unter dem Namen Mifepriston auf den Markt.

Es hebt die Wirkung des körpereigenen Hormons Progesteron, das die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut bewirkt, auf. Spätestens am 49. Tag nach Beginn der letzten Regelblutung wird es in einer Dosis von 600 mg unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. Danach stirbt der Embryo ab.

Nach zwei Tagen muss die Frau wieder ins Krankenhaus und bekommt das Hormon Prostaglandin entweder als Tablette oder als Spritze verabreicht, wodurch sich die Gebärmuttermuskulatur zusammenzieht und die “Schwangerschaft” ausstößt. Es kommt zumAbort. Meistens geschieht das innerhalb von zwei Stunden. Manchmal geht die Frau auch nach Hause und stößt die “Schwangerschaft” dort aus.

Starke Blutungen beim Abort, operative Nachbehandlungen oder auch Todesfälle sind jedoch Gründe, die gegen eine unbedenkliche Verabreichung von RU 486 sprechen. Die Erfolgsquote für einen Abbruch liegt bei 96 Prozent und sinkt sehr stark nach dem 49. Tag, ab Beginn der letzten Regelblutung. Daher darf RU 486 nach der siebten Schwangerschaftswoche nicht mehr verabreicht werden.

 

Männer und Abtreibung
Zugegeben, ein ziemlich blutiges und schmerzhaftes Unterfangen und daher völlig ungeeignet, um auf der Hitliste der Männerthemen zu erscheinen.

Wenn es ihnen nicht schon bei der Vorstellung davon schlecht wird, kippen sie garantiert beim Zuschauen aus den Latschen. Also, besser ist es, man nimmt sie erst gar nicht mit und erspart sich so das Gejammer und die Nöte, wie man sie wieder nach Hause bekommt.

Es gibt natürlich auch noch weniger blutrünstige Methoden. Aber finden Sie mal einen durchführenden Arzt, der einen bereitwillig darüber Auskunft gibt. Das ist gar nicht so einfach. Da kann die WHO (Weltgesundheitsorganisation) lange weltweit 40-60 Millionen Abtreibungen zählen, darüber reden tut fast keiner.

Was man für die Abtreibung braucht
Angenommen eine Frau beschließt ihr Kind nicht auszutragen, dann braucht sie für den Abbruch eine Bescheinigung über eine “Konfliktberatung” einer Beratungsstelle und eine Notlagenindikation (angezeigte Gründe der Notlage), die von einem Arzt festgestellt wird.

Der Arzt, der die Indikation stellt, klärt die Frau über die medizinischen Risiken und die Durchführung des Schwangerschaftsabbruchs auf und macht auch eine Voruntersuchung, wobei das Schwangerschaftsalter festgestellt
wird und, ob sonst alles im Bauch in Ordnung ist.

Mit der Indikation, der Beratungsbescheinigung, der Blutgruppenbescheinigung, dem Überweisungsschein – damit mit einer Krankenkasse abgerechnet werden kann – und dem Bademantel kommt die Frau dann am Tag des Abbruchs zum Arzt. Dabei darf sie 6 Stunden zuvor nichts gegessen und zwei Stunden zuvor nichts getrunken haben.

 

Die Absaugmethode
Meist macht man zuerst eine Ultraschalluntersuchung. Dann wird eine Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) durchgeführt, der Muttermund mit Metallstäben auf 7 mm geweitet und nun mit einer Plastikkanüle die “Schwangerschaft” abgesaugt. Das ganze dauert ca 10 Minuten. Danach bleibt die Frau noch etwa zwei Stunden in einem Ruheraum. In 1-3 % der Fälle kann es zu Komplikationen kommen. Das sind starke Schmerzen oder Blutungen nach dem Abbruch. Auch Unterleibsentzündungen, Gewebereste in der Gebärmutter oder Gebärmutterverletzungen können vorkommen.

Die Kürettage ( Ausschabung)
Eine andere Methode ist die Kürettage (Ausschabung). Unter Vollnarkose wird dabei der Muttermund bis auf eine weite von 10 mm geöffnet und mit einer Kürette, einem löffelartigen Instrument, die “Schwangerschaft” herausgeschabt.
Die Frauen bleiben bei dieser Methode bis zu drei Tagen im Krankenhaus.

Die Morning-after-Pille
Für Frauen, die glauben in einer romantischen Nacht ungewollt schwanger geworden zu sein, gibt es auch die Morning-after-Pille (Morgen-danach-Pille), die vom Arzt verabreicht wird. Leider wissen die wenigsten von ihr, und die meisten hoffen ja ohnehin, dass es auch diesmal “wieder gut gegangen” ist.

Medizinisch gesehen geht also so ein Abbruch ziemlich schnell und problemlos über die Bühne. Aber seelisch? In den achtziger Jahren war dieses Thema noch ein absolutes Tabu und man hätte jeden für verrückt erklärt, der irgendwelche seelische Konflikte damit in Verbindung gebracht hätte.

Die seelischen Folgen eines Abbruchs
Als Prof. Dr. med. Peter Petersen 1991 (Med. Hochschule Hannover) jedoch einen Vortrag über die seelischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs auf einem internationalen Psychotherapie-Kongress in Hannover hielt, hatte man ihn zu seinem Erstaunen weder ausgepfiffen noch niedergeschrieen.

Das wäre zehn Jahre zuvor nicht denkbar gewesen. Bei sechs bis acht Prozent der Frauen, die nach einem Abbruch schwere
und lang andauernde seelische Konflikte haben, ist die Abtreibung oft nur der Auslöser und nicht das Problem an sich.

Das Problem an sich sind die Beziehungsstörungen oder unglücklichen Verkettungen mit dem Mann, der beteiligt war. Hinzu kommen quälende Selbstvorwürfe, ein schlechter Mensch zu sein und versagt zu haben. Das äußert sich in depressiven Verstimmungen, die bis zur seelischen Lähmung ausarten, psychosomatische Störungen, auch Unfälle oder vegetative Störungen, Angstgefühle und Herzrasen können die Folge sein. Hier ist natürlich eine Therapie mit professioneller Hilfe angesagt.

Abtreibung ist keine Lösung, sondern nur Konfliktverschiebung
Psychoanalytisch spricht man davon, dass eine Abtreibung keine Konfliktlösung, sondern nur eine Konfliktverschiebung ist. Die Probleme bestehen also weiterhin und tauchen zu einem späteren Zeitpunkt verwandelt, aber umso dramatischer wieder auf. Denn ein neurotisches Leiden wiederholt sich solange, bis es gelöst ist.

Als P. Goeben Frauen, die abgetrieben haben, unter tiefenpsychologischen Gesichtspunkten untersuchte, stellte er fest, dass für jede Frau eine ganz typische individuelle Lebenskonstellation bestand, die ihr wie auf den Leib geschneidert war. Das heißt, wird ein so wichtiger biographischer Einschnitt, wie Geburt und Kindererziehung durch den Abbruch verhindert, werden die Frauen in anderen leidvollen Lebenssituationen stellvertretend das durchmachen müssen, was sie sich durch die Abtreibung ersparen wollten.

Eine Frau, bei der sich die Situation, die beim Abbruch herrschte immer wiederholte, stellte im nachhinein fest: “Wenn ich nur ein bisschen vom Reifegrad und dem Bewusstsein, das ich jetzt habe, zur Zeit des Abbruchs gehabt hätte, dann hätte ich gewusst, dass ich da durch muss”.

Um solch einen Reifegrad, wie diese Frau ihn nun hatte, zu bekommen, muss man sich ganz bewusst mit einem Gesprächspartner auseinandersetzen. Geht das nicht, hilft auch schon ein Tagebuch, das man intensiv führt, damit man zu neuen Erkenntnissen und zu solch einer weisen Lebenseinstellung kommt.

Oft werden auch die Probleme zehn oder zwanzig Jahre verdrängt und entladen sich dann bei Gelegenheit in einem Wutausbruch mit unbändigem Hass und Beschuldigungen auf Männer und Ärzte. Doch solche Ausbrüche sind heilsam, denn sie machen endlich bewusst, was solange unterschwellig an der Psyche nagte und zehrte.

Der Mann als Zaungast
Bei dieser ganzen unseligen Beziehung von Arzt, Mutter und Kind, wie sie bei einer Abtreibung nun einmal zustande kommt, vergisst man leider allzu leicht die Männer, die eigentlich die Hauptschuld an dieser schrecklichen Inszenierung tragen. Hauptschuld deshalb, weil sie ihre Partnerinnen meistens im Stich lassen.

Weil ihre angeblich so neutrale Haltung: “sie würden die Entscheidung der Frau überlassen”, nichts weiter ist, als die Absicht, ihre Hände in Unschuld zu waschen. Hinter ihrer „ach so großherzigen Pose“ als Zaungast steckt schlichtweg die Hoffnung: ihre Partnerin würde sich für die Abtreibung entscheiden.

Die “Kuh” ist selber Schuld, wenn sie schwanger wird
Tut sie es nicht, wird nicht selten mit dem Ende der Beziehung gedroht, um sich vielleicht doch noch, möglichst ungeschoren aus der Affäre ziehen zu können. So nach dem Motto: “Spaß ja, Verantwortung nein. Schließlich ist die “Kuh” doch selber Schuld, wenn sie sich ein Kind andrehen lässt. Sie hätte ja verhüten können”.

Im Thesenpapier des Bundesärztekammerausschusses steht daher: “In Anbetracht der Tatsache, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt sehr häufig in große Bedrängnis durch Partner oder andere handeln, ist das Hauptaugenmerk strafrechtlicher Regelung auf das Umfeld der Schwangeren also auf die Nötigung zum Schwangerschaftsabbruch zu richten.”

 

Marias Weisheiten
Curandera Maria meinte dazu, dass die ganzen Abtreibungen sowieso nur aus Unkenntnis der geistigen Gesetzmäßigkeiten heraus geschehen würden. Denn wüssten die Menschen nur vom Gesetz des Schicksals, würde wohl keiner mehr abtreiben.

Am härtesten träfe das die Ärzte, die eine Abtreibung vornähmen. Sie würden große Schuld, die Schuld eines Mörders auf sich laden. Dabei spielte es für das Schicksalsgesetz keine Rolle, ob sie wissen, was sie tun oder aus Unkenntnis handeln. Das Leid, das sie bei den Kinderseelen anrichten, welche sie von ihren Müttern abtreiben, verlange nach Sühne.

Das Schicksal kennt keine Strafe, es kenne nur die Möglichkeit der Wiedergutmachung. Und diese Wiedergutmachung bestünde für die abtreibenden Ärzte in einem furchtbar leidvollen Schicksal im selben, fast immer jedoch in einem der nächsten Leben, denn tiefes Leid vermag große Schuld zu sühnen.

Die abtreibenden Ärzte glauben nur, was sie sehen Nun ja, nach so einer Aussage, mag man fast eine Aufklärungskampagne für die abtreiben Ärzte starten, um ihnen ihr zukünftiges Schicksal zu ersparen. Aber womit solle man sie eigentlich überzeugen? Sie glauben ja nur, was sie sehen. Sie sehen nur die Frauen vor sich, die ihnen vorjammern, dass sie ihr Kind nicht haben wollen und betrachten dabei das Kind nicht als Mensch, sondern nur als eine “Verdickung in der Gebärmutter”, die ohne “Wirt” nicht lebensfähig ist.

Haben sie diese nach der Abtreibung erst einmal in der Schüssel, entspricht sie ja tatsächlich je nach Schwangerschaftswoche weitgehend der Gebärmutterschleimhaut, die sowieso bei jeder Menstruation abgestoßen wird.

Brächte man die Ärzte zur Einsicht, würde das bedeuten, sie müssten gemäß ihrem Hippokratischen Eid Leben erhalten. Das heißt, sie dürften nicht mehr abtreiben, sondern müssten sich für Einrichtungen stark machen, die ungewollte Kinder aufnähmen und großziehen würden. Doch welcher Staat sollte so viel Geld ausgeben, für Kinder, die man einfach hätte abtreiben können?

Was soll da Einsicht gegenüber dem Egoismus der Welt? Und nun sind wir genau bei dem Satz von Prof. Dr. med. Peter Petersen, den er selbst für gefährlich hielt: “Diejenigen, die sich auf die Beratung und den Abbruch einlassen, üben eine Stellvertreterfunktion für diejenigen aus, die die bewusste Begegnung mit dem Destruktiven unserer Gesellschaft ablehnen.”

Die Einsichten der Eingeweihten

Das Destruktive in einer Gesellschaft ist der Egoismus des Einzelnen. Hätten wir ihn nicht im Übermaß, gäbe es wohl auch keine Abtreibungen. Jede Seele sucht sich seine Mutter aus Betrachten wir einmal die weniger materialistische Seite einer Schwangerschaft und befassen uns mit den Einsichten der Eingeweihten.

 

Nach deren Ansicht sucht sich die geistige Wesenheit eines Menschen – die Entelechie, der Genius, wie die Griechen sie nannten oder die unsterbliche Seele nach christlicher Auffassung – schon lange vor seiner physischen Geburt seine zukünftige Mutter aus.
Niemals sei es Zufall, dass eine Schwangere irgendein Kind erwarten würde. Sondern es wäre die ungeheure Liebe des Kindes zu seiner “werdenden Mutter”, die es veranlasst, gerade sie auszusuchen. Dabei handle es sich nicht um eine spontane Entscheidung, sondern würde schon über Generationen hinweg vorbereitet.

Das bedeutet, die beiden waren in einem Leben zuvor schon gute Freunde oder Geschwister gewesen. Was die Mutter als geistige Individualität im Himmel, das heißt vor ihrem eigenen Erdenleben durch eine Überschau über ihr zukünftiges Schicksal noch wusste, vergaß sie dann bei ihrer eigenen Geburt.

Die Sehnsucht des Kindes bleibt
Aber die Sehnsucht des Kindes zu seiner künftigen Mutter besteht weiter.
Daher ist es ein so furchtbares Unglück für das Kind, wenn es von seiner Mutter dann abgetrieben wird. Manchmal gelingt es dem Kind auf ganz wundersame Weise in der näheren Umgebung oder im Umfeld der Frau einen Erdenplatz bei einer anderen Mutter zu ergattern.

 

Daher wundern sich oft Frauen, die abgetrieben haben, weshalb sie sich gerade zu diesem fremden Kind, so hingezogen fühlen oder eine so unerklärliche Beziehung haben.
Natürlich hoffen viele ungewollt Schwangeren auf das Verständnis des Kindes, welches sie abtreiben. Doch im Himmel gibt es keine Freiheit für eine Seele, die sich auf der Erde verkörpern will, die es ihr erlaubte, sich nach den Wünschen der zukünftigen Mutter zu richten, bis es ihr vielleicht zeitlich besser passt, oder sie den geeigneteren Vater für ihr Kind gefunden hat.

Im Himmel gibt es keine Freiheit
Freiheit gibt es nur auf Erden. Im Himmel herrscht das Gesetz, die eherne Notwendigkeit. Da muss ein Erdenleben angetreten werden, wenn sich auch nur die Chance einer Schwangerschaft ergibt. Sei es, um all den Menschen zu begegnen, mit denen man in einem vorherigen Leben in Freundschaft und Liebe verbunden war, oder aber, um all jene zu treffen, an denen man etwas gut zu machen hat.

Da muss man beispielsweise auch zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der Erde sein, um eine wesentliche Erfindung für das Wohl der Menschheit zu machen oder vielleicht als führender Politiker ein ganzes Volk vor Kriegswirren oder Hungersnöten zu bewahren. Da muss einen auch erlaubt sein, in dem Kulturkreis groß zu werden, in dem man für sich und seine Mitmenschen das Größtmögliche zu leisten vermag.

Und das geht alles nur, wenn der Mensch seine Freiheit auf der Erde nicht zu sehr missbraucht, nicht seine kleinen egoistischen Wünsche zu sehr über die Bedürfnisse seiner Mitmenschen stellt und damit ein Chaos anrichtet.

Wie viel Schuld lädt man auf sich?
Wie viel Schuld lädt sich beispielsweise eine Mutter auf, die ihr Kind abtreibt, das von sich und der Vorsehung aus dazu bestimmt war, ein wirksames Medikament gegen Krebs oder Aids zu finden?

Ganz fein und verschlungen sind die Schicksalsfäden zwischen Mutter und Kind.Werden sie zerschnitten, kann es irgendwann zur menschlichen Tragödien kommen, wo man dann als “Uneingeweihter” nur fassungslos davorsteht.

Was empfindet wohl eine Mutter, wenn sie beispielsweise dem Sexualmörder ihrer kleinen Tochter in die Augen sieht? Da nach Ansicht der Eingeweihten jede Tat seit Anbeginn der Erde ihren Ausgleich fordert, gibt es heutzutage eigentlich keine neuen oder zufälligen Begegnungen mehr.

Jeder ist irgendwie mehr oder weniger mit den Menschen auf geheimnisvolle Weise verstrickt, denen er irgendwann begegnet. Das gilt sowohl für Verliebte, als auch für den Mörder, sein Opfer und die Angehörigen.

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